Dieses Wochenende war das eher touristische Reisen angesagt. Mit ein paar Leuten vom Hostel fuhren wir Freitag Morgen in südwestliche Richtung. Die folgenden 3 Tage sollten wir auf den Schotterstrassen gut durchgeschüttelt werden, so gut das nach 2 Stunden die Rückscheibe in Millionen Einzelteile zersprang. Mit ein paar Pappkartons und Klebeband wurde improvisiert. Erstes Ziel war der Spreetshoogte Pass, mit einer tollen Aussicht aus knapp 2000m Höhe.
Am nächsten Morgen klingelte 4.30 der Wecker. Ziel war es den Sonnenaufgang in der Wüste zu sehen. Jedoch machten uns die Toröffnungszeiten zum Nationalpark einen Strich durch die Rechnung, wobei das äußere Tor 6.30 öffnete, das innere 6.00 – afrikanische Logik!. Im Nationalpark durfte man dann nur noch mit einem 4x4 Safariwagen unterwegs sein, inklusive einheimischen driver. Und auch die tägliche Besucherzahl ist begrenzt. Zuerst kletterten wir auf die Düne 45. Zwei Schritte vor, einer zurück.
Derzeit kann ich mir gar nicht vorstellen in 3 Wochen schon wieder im kalten Deutschland zu sein. Von der Arbeit aus darf ich hin und wieder mit in Meetings, mal als Protokollant, mal weil ich Deutsch bin. Ich habe das Gefühl ganz Windhoek besteht aus NGO´s wobei mir bei manchen nicht immer ganz klar wird, was deren Aufgabe ist.
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